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Nominierungsversammlung

© Mittelbayerische Zeitung

20 Männer und Frauen bewerben sich um einen Sitz im Gemeinderat in Steinberg. Sie wollen für nachvollziehbare Entscheidungen und Transparenz sorgen.

STEINBERG AM SEE. Nachdem nun alle Formalitäten eingehalten werden konnten, stehe der Nominierung von Daniel Frank und der Kandidaten für die Wahl des Gemeinderates im März nichts mehr im Wege. Man könne nun „form- und fristgerecht“ den Wahlvorschlag einreichen, sagte FW-Kreisvorsitzender Joachim Hanisch bei der Nominierungsversammlung der Freien Wähler Steinberg am See. Als Wahlleiter fungierte Alfred Jäger aus Wackersdorf.Jäger rief dazu auf, mit Vorurteilen in der Gemeinde Steinberg am See gegenüber den Freien Wählern aufzuräumen. Man sei nicht allein wegen des Bürgerbegehrens aktiv geworden, sondern betätige sich schon lange als notwendige dritte politische Kraft in Steinberg am See.Die stellvertretende FW-Landesvorsitzende Marion Hälsig stimmte Jäger zu: Es sei höchste Zeit für Freie Wähler in Steinberg am See geworden. Die Bürger bekämen damit eine echte, ehrliche und sachbezogene Politik, eine echte Alternativem, auf die viele schon lange gewartet hätten.FW-Bürgermeisterkandidat Daniel Frank, der mit 27 Stimmen einstimmig von seiner Partei nominiert wurde, traf die Feststellung, dass in der Gemeinde einiges im Argen liege. Die FW streue weder Gerüchte noch mache sie Falschaussagen, kommentierte Frank Äußerungen der aktuellen „Gemeindeführung“. Alles, was die FW sage, könne bewiesen und belegt werden. Frank bekräftigte seine Aussage vom Dezember 2013, wonach die Gemeinde quasi am finanziellen Abgrund stehe. Da könne man nicht mehr von einer „angespannten Lage“ sprechen. Er verwies auf ein „internes Darlehen“, das sich die Gemeinde selbst gegeben und damit das Geld praktisch von einer Hosentasche in die andere gesteckt habe. Die FW sei nun an der Reihe, den Karren, der von anderen in den Dreck gezogen wurde, wieder herauszuziehen, Versäumtes nachzuholen, Angefangenes zu verbessern und vor allem für nachvollziehbare Entscheidungen und Transparenz zu sorgen. Frank stellte das Wahlprogramm der Freien Wähler vor und verwies auf Schwerpunkte, wie etwa den Bau einer Einrichtung für Senioren oder ein Mehrgenerationenhaus, Nachbarschaftshilfe, Schutz des „Naturjuwels“ Steinberger See, Anbindung an das europäische Naturschutzprojekt. Zum Programm der FW zählen auch die Steigerung der Attraktivität des Steinberger Sees durch Unterbindung des wilden Campens, die Schaffung von Parkplätzen, eine ordentliche WC-Lösung und der Einsatz für private Unterkünfte. Auch die Dorferneuerung gelte es mit Maß und Ziel fortzuführen. Frank kritisierte auch den Standort des Sparkassen-Geldautomaten im Treppenhaus des Rathauses, Diskretion sei dort nicht möglich. (smx)

[Mittelbayerische Zeitung/ donau.de vom 11. Januar 2014]