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Gründung 2013

Gründungsmitglieder - 1. Vorstandschaft

Neuer Ortsverband der Freien Wähler in Steinberg am See

© Mittelbayerische Zeitung
© Mittelbayerische Zeitung
Herr Hanisch, Kreisvorsitzender (2.v.re) und Herr Tischler, Vorsitzender der FWG Pfreimd (re) unterstützten uns bei unserer Gründung
Interessierte Bürger kamen zur Gründungsversammlung

 

(Mittelbayerische Zeitung - 11.11.2013) 

Die Gruppierung will im März 2014 antreten. Sie will für sanften Tourismus, familienfreundliche Politik und Wirtschaftsansiedlungen einstehen.

Von Ralf Gohlke

STEINBERG AM SEE. Die politische Landschaft in Steinberg am See wird bunter. 18 Steinberger gründeten am Freitag in der Pizzeria „Castello“ den „Freie Wähler Ortsverband Steinberg am See“. Zum ersten Vorsitzenden wählten die Gründungsmitglieder Daniel Frank und zu seinen Stellvertretern Arne Kneißler und Johann Baumgärtner. Für die Gruppierung drängt die Zeit, da sie bereits bei den Kommunalwahlen im März 2014 aktiv werden will.

„Als logische Konsequenz der aktuellen Geschehnisse hinsichtlich der Bürgerinitiative sehen wir es für notwendig an, uns in die Politik in Steinberg am See einzubringen“, sagte der Sprecher der Initiative Daniel Frank in seinen einleitenden Worten. Er betonte aber ausdrücklich, dass dies keine Veranstaltung der Bürgerinitiative sein solle. Ziel sei die Gründung eines Ortsverbandes der Freien Wähler.

Nach einer kurzen Einführung des FW-Kreisvorsitzenden Joachim Hanisch in die Grundsätze der Freien Wähler stellte Frank das Programm des zu gründenden Ortsverbandes vor. Darin formulierte er ein „klares Bekenntnis zum Familien- und Wohnstandort Steinberg am See.“ Als Basis für langfristiges und zielorientiertes Arbeiten erachtete er die Verbesserung der Gewerbesteuereinnahmen durch die Ansiedlung „stiller Gewerbe“ wie Werbeagenturen oder Architekturbüros. Eine weitere Forderung bestehe in Investitionen für Kinderbetreuung und Spielplätze, aber auch für bezahlbare Baugrundstücke und Zuschüsse für ansiedlungswillige Familien. Gedacht sei auch an die Einrichtung eines Jugendzentrums und die Etablierung eines Jugendausschusses. Nicht vergessen werden sollten die Senioren unter anderem durch barrierefreie Zugänge zu Arztpraxen oder Fahrtdienste nach Schwandorf.

„Wir bekennen uns zum sanften Tourismus ohne weitere Schädigung der Natur, ohne weitere Rodungen von Waldflächen“, sagte Frank und forderte zugleich Bonitätsprüfungen für potenzielle Investoren sowie eine Offenlegung von Verträgen, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, Einwände vorzubringen. Mit Blick auf die Entwicklung eines Hotels auf der Seeinsel und die Dauer der Realisierung eines Campingspatzes stellte er einen Bürgerentscheid zur weiteren Entwicklung des Steinberger Sees in Aussicht. Ebenso wolle der Ortsverein „einer Vererbung von Ämtern“ einen Riegel vorschieben.

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